#006 — Warum Medien loyale Nutzer brauchen

In dieser Ausgabe von „Time Well Spent“ gibt es einen Deep Dive in Thema digitale Nutzerbindung: Welchen Wert haben loyale Nutzer für Medienanbieter? Wie können Medien zeigen, dass ihnen ihre Nutzer nicht egal sind? In den letzten Jahren hat sich die ehemalige Journalistin Pia Frey viele Gedanken gemacht. Zusammen mit ihrem Bruder Cornelius hat sie das Startup Opinary gegründet, welches sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Mit Stephan Weichert redet sie am Rand der Newsgeist-Konferenz in Athen aber auch über den Klimawandel und über fehlendes Mitarbeiter-Management in vielen Redaktionen.

#005 — Menschlichkeit zwischen Algorithmen

Was unterscheidet gute von bösen Konzernen? Wie nachhaltig sind die Modelle der Tech-Giganten der letzten zehn Jahre? Wie bekommen wir Diversität in die Medienlandschaft? Professor Stephan Weichert taucht mit der Journalistin Astrid Maier in die komplexen Welten ab, die hinter diesen Fragen stehen. Die Beirätin des Digital Journalism Fellowships verrät auch, wie Innovation funktioniert und warum Sterneküche Vorbild ist. Außerdem stellt Astrid Maier Ada vor. Die neue Unternehmung der Mediengruppe Handelsblatt will dem Technikpessismus der Deutschen etwas entgegensetzen. Eine Mix aus Fellowship, Zeitschrift und digitalen Angeboten soll die Nutzer befähigen, nicht nur schon „heute das Morgen zu verstehen“, sondern auch selbst tätig zu werden.

#004 — Warum Fortbildung & Innovationen im Journalismus kein Balanceakt sein muss

„Damit müsste man sich mal beschäftigen“ — Weiterbildung im Journalismus hat oft zu wenig Platz im Arbeitsalltag. Gleiches gilt für Innovation. Wenig Ressourcen und eine hohe Arbeitsbelastung werden zur Bremse. Aber Zeit für die Zukunft ist wichtig, wie es auch unsere Gäste in der dritten Ausgabe von „Time Well Spent“ sehen: Malte Kirchner von der Wilhelmshavener Zeitung und Anne-Bärbel Köhle vom Wort & Bild Verlag sind zwei der 20 Teilnehmer*innen des Digital Journalism Fellowships. Im Gespräch mit Beiratsmitglied Daniel Fiene diskutieren sie über Fortbildung und Innovation im Journalismus.

#003 — Die Chancen des Konstruktiven Journalismus

Trauen die Nutzer noch ihren Medien? Dieser Faktor wird für Medien immer wichtiger. „Vertrauen gewinnt man nur, wenn man zeigt, dass man ganz dicht an der Lebenswirklichkeit der Nutzer berichtet“, sagt Ellen Schuster, Head of Digital Programming bei der Deutschen Welle. „Das kann man nur, wenn man die guten und die nicht so guten Facetten des Lebens zeigt.“ Sie diskutiert mit Professor Stephan Weichert von der Hamburg Media School über die Möglichkeiten, die sich durch Konstruktiven Journalismus bieten. Dabei geht es auch um den fehlenden Durchbruch vom Augmented Reality im Journalismus, warum Livestreams in sozialen Netzwerken aus der Mode kommen und warum sich Deutsche auch mal mehr Freiräume in ihrer Arbeit schaffen sollten um Zeit zum Denken, Reflektieren und Vernetzen zu haben. 

#002 — Neue Herausforderungen an die Medienethik

Die Medienethik befindet sich im Spannungsfeld zwischen Skandalen und Digitalisierung. Was bedeutet Künstliche Intelligenz für den Journalismus? Wie sollte die Journalismusbranche mit Fehlern um gehen? Was kann aus dem Fall Relotius gelernt werden? Welchen Einfluss hat die Mensch-Maschine-Verschmelzung, wie muss die Algorithmen-Ethik aussehen und wie zeitgemäss ist überhaupt noch der Pressekodex? Darüber sprechen Professor Stephan Weichert von der Hamburg Media School mit dem Krautreporter-Gründer und Medien-Denker Alexander von Streit in der zweiten Ausgabe von „Time Well Spent“.

#001 — Von Nachrichtenkompetenz und Hassrede

Zum Auftakt des journalistischen Weiterbildungsprogramms „Digital Journalism Fellowship“ an der Hamburg Media School startet Fellowship-Leiter Professor Stephan Weichert gemeinsam mit „Was mit Medien“-Podcaster Daniel Fiene die Debatte zur werteorientierten Digitalisierung.

Migration, Nahost, Sexismus — große Themen die den Journalismus prägen, aber nicht nur Medienkonsumenten, sondern auch die Macher herausfordern. In diesem Gespräch geht es um Steuerungsstrategien für Redaktionen gegen Hassrede im Netz und wie der aus Skandinavien stammende Ansatz des konstruktiven Journalismus Nachrichten nachhaltig verbessern kann. Auch der Millennial-Code ist Thema, verbunden mit der Frage, wie junge Zielgruppen unter digitalen Vorzeichen mit journalistischen Inhalten erreicht werden können.