#003 — Die Chancen des Konstruktiven Journalismus

Trauen die Nutzer noch ihren Medien? Dieser Faktor wird für Medien immer wichtiger. „Vertrauen gewinnt man nur, wenn man zeigt, dass man ganz dicht an der Lebenswirklichkeit der Nutzer berichtet“, sagt Ellen Schuster, Head of Digital Programming bei der Deutschen Welle. „Das kann man nur, wenn man die guten und die nicht so guten Facetten des Lebens zeigt.“ Sie diskutiert mit Professor Stephan Weichert von der Hamburg Media School über die Möglichkeiten, die sich durch Konstruktiven Journalismus bieten. Dabei geht es auch um den fehlenden Durchbruch vom Augmented Reality im Journalismus, warum Livestreams in sozialen Netzwerken aus der Mode kommen und warum sich Deutsche auch mal mehr Freiräume in ihrer Arbeit schaffen sollten um Zeit zum Denken, Reflektieren und Vernetzen zu haben. 

#002 — Neue Herausforderungen an die Medienethik

Die Medienethik befindet sich im Spannungsfeld zwischen Skandalen und Digitalisierung. Was bedeutet Künstliche Intelligenz für den Journalismus? Wie sollte die Journalismusbranche mit Fehlern um gehen? Was kann aus dem Fall Relotius gelernt werden? Welchen Einfluss hat die Mensch-Maschine-Verschmelzung, wie muss die Algorithmen-Ethik aussehen und wie zeitgemäss ist überhaupt noch der Pressekodex? Darüber sprechen Professor Stephan Weichert von der Hamburg Media School mit dem Krautreporter-Gründer und Medien-Denker Alexander von Streit in der zweiten Ausgabe von „Time Well Spent“.

#001 — Von Nachrichtenkompetenz und Hassrede

Zum Auftakt des journalistischen Weiterbildungsprogramms „Digital Journalism Fellowship“ an der Hamburg Media School startet Fellowship-Leiter Professor Stephan Weichert gemeinsam mit „Was mit Medien“-Podcaster Daniel Fiene die Debatte zur werteorientierten Digitalisierung.

Migration, Nahost, Sexismus — große Themen die den Journalismus prägen, aber nicht nur Medienkonsumenten, sondern auch die Macher herausfordern. In diesem Gespräch geht es um Steuerungsstrategien für Redaktionen gegen Hassrede im Netz und wie der aus Skandinavien stammende Ansatz des konstruktiven Journalismus Nachrichten nachhaltig verbessern kann. Auch der Millennial-Code ist Thema, verbunden mit der Frage, wie junge Zielgruppen unter digitalen Vorzeichen mit journalistischen Inhalten erreicht werden können.